Eine Welt-Promotor*innen-Programm

Entwicklungspolitische Bildungsarbeit der Zivilgesellschaft - gefördert von Bund und Ländern

 

 

 Foto Eine Welt PromotorInnen

Das Herz des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sind die mehr als 130 Promotor*innen, die sich bundesweite jeden Tag für eine sozial gerechte und global nachhaltige Entwicklung einsetzen. Zusammen mit engagierten Menschen vor Ort entwickeln sie kreativen Ideen und den Mut, neue Wege zu gehen. Die Eine Welt-Promotor*innen unterstützen und stärken zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Gruppen, in dem sie sie Beraten, Qualifizieren und Vernetzen.  Sie entwickeln kreative Ideen, Kampagnen und Aktionen und setzen sich dafür ein, dass ein Umdenken und verändertes Handeln im Alltag einsetzt, so dass wir künftig globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Wirtschaftskrisen besser meistern können.

 

Wichtige Ziele der Arbeit der Promotor*innen sind:

  • die Bildung von Wissen, Bewusstsein, Haltungen und Kompetenzen im Hinblick auf ökologische und soziale Zukunftsfähigkeit, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Antirassismus, Flucht und Migration etc.
  • die Entwicklung und das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für Engagement in der Einen Welt
  • die Förderung der politischen Partizipation, z.B. von Migrant*innen und Jugendlichen in der Eine Welt-Arbeit im Sinne von kultureller und politischer Vielfalt
  • die Initiierung und Stärkung von Netzwerken und Kooperationen
  • die Verbesserung der Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement.

Sie möchten erfahren, was die Promotor*innen vor Ort machen? Sie suchen Kooperationspartner*innen in Ihrer Region oder möchten mehr über die Struktur des Programms erfahren? Sehen Sie sich um auf dem innovativen Webportal des Programms: www.einewelt-promotorinnen.de

 

Den schnellen Kontakt zu den Koordinator*innen auf Bundes- und Landesebene finden Sie hier:

www.einewelt-promotorinnen.de/programm/landesnetzwerke

 

 

Die Programmstruktur

 

Eine Welt-Promotor*innen-Programm basiert auf einer föderalen und partizipativen Struktur. Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) ist zusammen mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken Träger des Programms auf Bundesebene. Als Konsortium sind sie gemeinsam verantwortlich für die bundesweite Koordination, Entwicklung und Verwaltung des Programms. Ein Beirat berät sie bei der Steuerung. Die Programmumsetzung in den Bundesländern obliegt den Eine Welt-Landesnetzwerken. Sie fungieren als Koordinierungsstellen, stimmen die Umsetzung mit den Akteur*innen auf Bundesebene ab und sind Ansprechpartner*innen für die Landesregierungen.

Mehr zur Struktur des Programms finden sie hier.

 

Die Förderung

 

Bund und Länder fördern das zivilgesellschaftliche Eine Welt- Promotor*innen-Programm gemeinsam. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernimmt 60 Prozent der Personal-, Sach- und Verwaltungskosten. Die beteiligten Länder tragen jeweils 40 Prozent zu dem innovativen entwicklungsbezogenen Bildungsprogramm bei. Das erste Projekt wurde 2013 umgesetzt, seit 2016 läuft die 2. Projektphase. 

Hier können Sie den Flyer zum Eine Welt-Promotor*innen-Programm herunterladen (Stand November 2016)

 

 

 

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

Logo BMZ

 

 

 

 

 

 

 

 

gemeinsam mit den Bundesländern:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

 

Das Rahmenkonzept

 

Konzeptionelle Grundlage des Eine Welt-Promotor*innen-Programms ist das von agl, Stiftung Nord-Süd-Brücken und dem Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) im Juli 2013 vorgelegte "Rahmenkonzept für ein bundesweites Eine Welt-Promotor*innen Programm - für eine moderne Eine Welt-Politik".