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Globales Lernen

 

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Globales Lernen versteht sich als pädagogische Antwort auf die Globalisierung und ist aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit heraus entstanden. Es fördert das Verständnis globaler Zusammenhänge und hilft Menschen, sich in der heutigen Welt zu orientieren.

 

 

Das Fachforum

 

Ziele des Fachforums sind der Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Expert*innen aus 16 Bundesländern sowie die Zusammenarbeit an gemeinsamen Positionen, Projekten und Aktionen zum Globalen Lernen. Das Fachforum stellt den Informationsfluss zwischen Landes- und Bundesebene sicher und arbeitet an der strukturellen Verankerung des Globalen Lernens.

 

 

Ulli LercheBundeskoordination: Ulrike Lerche

 

Als Bundeskoordinatorin vertrete ich die Interessen der Fachforumsmitglieder in Bundesgremien sowie gegenüber Geldgeber*innen und sorge für einen kontinuierlichen Informationsfluss zwischen Landes- und Bundesebene. Im Rahmen von Kooperationen z.B. mit Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst arbeite ich zu Qualitätskriterien für Globales Lernen in der Schule oder organisiere den „WeltWeitWissen“-Kongress mit.

 

 

Globales Lernen in der Schule

 

Auch wenn Globales Lernen lebenslang und überall stattfindet, ist für zivilgesellschaftliche Akteur*innen die Zusammenarbeit mit der Schule ein wichtiges Handlungsfeld. Dazu hat die agl im September 2016 ein Positionspapier herausgegeben, welches sich insbesondere mit dem Mehrwert zivilgesellschaftlicher Expertise im Globalen Lernen in der Schule beschäftigt. Auch die Fachstelle Globales Lernen in der Schule (GLiS) im Comenius-Institut hat sich in ihrer Projektlaufzeit 2014-2017, unter anderem gemeinsam mit der agl und den Eine Welt-Landesnetzwerken, mit Herausforderungen und Chancen im schulischen Handlungsfeld Globalen Lernens beschäftigt. Auf der folgenden Seite finden Sie eine Übersicht über die Arbeit der Fachstelle GLiS und deren wichtigste Publikationen.

 

 

Newsletter: Der Newsletter des Fachforums richtet sich an Promotor*innen und Multiplikator*innen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und erscheint etwa alle zwei Monate. Zur Bestellung des Newsletters bitte hier eintragen.


Was wirkt wie? Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

 


Zertifizierte Seminarreihe in 4 Modulen


Führen Sie Angebote der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (Globales Lernen) durch? Möchten Sie herausfinden, was daran gut funktioniert und was Potenzial für Weiterentwicklung hat? Selbstevaluation ist in vielen Bereichen zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Aber wie umsetzen? An diese Frage knüpft die Seminarreihe an. Unter Einbezug Ihrer Projektbeispiele werden Arbeitsschritte einer Selbstevaluation in einzelnen Modulen erprobt.
 

 

Basismodul:

 

Selbstevaluation – was ist das? Was möchte ich an meinem Projekt evaluieren? Wie kann ich die Selbstevaluation – ohne großen Aufwand – in meinen Arbeitsalltag integrieren?

Das Seminar gibt eine Einführung in die Prinzipien und den Ablauf von Selbstevaluation und verdeutlicht dies an praktischen Fallbeispielen von entwicklungspolitischen Bildungsakteur*innen. Welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Projekt „unter die Lupe“ zu nehmen? Dazu liefert das Seminar zahlreiche Anregungen. Die grundsätzliche Klärung des Evaluationsgegenstands steht dabei ebenso im Fokus wie die Auswahl geeigneter Indikatoren und die Wahl passender Datenerhebungs-Instrumente. Dabei wird die Frage nach möglichen Datenquellen und deren Nutzung einbezogen. Es wird herausgearbeitet, wie eine Selbstevaluation im Arbeitsalltag implementiert werden kann, so dass sie neben den täglichen Anforderungen zu bewältigen ist.

 

Modul I:

 

Erreiche ich meine Projektziele? Welche Wirkung hat mein Projekt? Welche Projektwirkungen kann ich mittels einer Selbstevaluation messen? Wie formuliere ich Kriterien und Indikatoren zur Überprüfung meines Projektes?

In diesem Seminar steht das Projekt mit seinen Projektzielen als Evaluationsgegenstand im Fokus. Dabei wird zunächst das Projekt einschließlich seiner Ziele in der sogenannten Wirkungskette und anderen Modellen verortet, um die Komplexität des realen Projektumfelds zu verdeutlichen. Für die Handhabung der eigenen Selbstevaluation wird in einem nächsten Schritt geklärt, welche Fragen die Evaluation beantworten soll und in welcher Weise dies gelingen kann. Als wichtiges Element für die Überprüfung des Erreichens von Projektzielen widmet sich der zweite Tag den Kriterien und Indikatoren.

 

 

Modul II:

 

Welche Möglichkeiten gibt es, um Daten zu meinem Projekt zu erheben? Was ist der Unterschied zwischen quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden? Welche Methoden sind empfehlenswert für die Evaluation meines Projektes?

In diesem Seminar wird eine Einführung in verschiedene Möglichkeiten der Datenerhebung gegeben. Es wird geklärt, worin der grundsätzliche Unterschied zwischen quantitativen und qualitativen Datenerhebungsansätzen besteht. An Fallbeispielen werden unterschiedliche Datenerhebungsdesigns vorgestellt und die Teilnehmer*innen werden mit konkreten Datenerhebungsmethoden vertraut gemacht. Im Mittelpunkt stehen dabei: (1) Konzeptionierung und Durchführung von Interviews, (2) Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT), (3) Entwicklung von Fragebögen, (4) Einsatz von Kurzfeedback-Methoden und (5) wie mit Beobachtungsmethoden gearbeitet werden kann.

 

 

Modul III

 

Wie werte ich Informationen und Daten, die in meinem Projekt entstanden sind, aus? Wie bewerte ich die erhobenen Daten richtig? Wie bereite ich die Daten für eine Ergebnispräsentation auf? Wie fließen die Ergebnisse meiner Selbstevaluation in die weitere Projektplanung ein?

Um Erfolge in Projekten konkret nachweisen zu können, müssen unter anderem Informationen und Daten, die im Projekt entstanden sind bzw. gezielt erhoben wurden, ausgewertet und bewertet werden. Wie dieser Auswertungs- und Bewertungsprozess in der Selbstevaluation angemessen gestaltet werden kann, ist Gegenstand dieses Seminars. Der Weg führt dabei von der Auswahl und Aufbereitung der Daten über die Handhabung unterschiedlicher Auswertungsmethoden bis hin zur kriteriengeleiteten Bewertung der Daten. An konkreten Beispielen aus der Praxis werden unterschiedliche Bearbeitungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 


Zielgruppe
Die Seminarreihe richtet sich an haupt- und ehrenamtlich in Vereinen Tätige, die entwicklungspolitische Bildungsprojekte durchführen.
 

 

Referentinnen:

 

  • Prof. Dr. Claudia Bergmüller-Hauptmann, Pädagogische Hochschule Weingarten zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört u.a. die wissenschaftliche Begleitung/Evaluation von Bildungs-projekten im In- und Ausland.
  • Susanne Höck, M.A., M.A., Dipl.  Development Policy / Economics (UK), evaluiert seit Gründung von EOP 2002 (www.eop-evaluation.de) vor allem Projekte in den Bereichen  entwicklungspolitische Bildung, Globales Lernen und BNE. Sie begleitet Selbstevaluationen und Organisationsentwicklungen und ist als Trainerin tätig.
  • Eva Quiring, Dipl. Kulturwirtin (Univ.), M. Eval. (Univ.), Geschäftsführerin der EQ EvaluationsGmbH (www.eq-eval.de), hat als freie Projektgutachterin für das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung gearbeitet und ist heute als unabhängige Evaluatorin und Trainerin im In- und Ausland tätig.


Unsere Leistungen


Zertifizierung: Wenn Sie an allen Modulen teilnehmen, erhalten Sie ein in Zertifikat der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Bereich Selbstevaluation.

 

Teilnahmebedingungen:

 

Grundvoraussetzung für eine Teilnahme ist ein ehrenamtliches oder hauptamtliches Engagement bei einem Träger, der entwicklungspolitische Bildungsangebote in Deutschland durchführt. Sie können sich zu einem Modul oder auch mehreren anmelden. Voraussetzung für die Anmeldung zu Modul I bis III ist der Nachweis über die Teilnahme am Basismodul bzw. einem Grundlagenseminar früherer Jahre oder alternativ eine glaubhafte Versicherung über ausreichende Grundkenntnisse. Mit Ihrer Anmeldung gehen wir davon aus, dass Sie an beiden Seminartagen vollständig teilnehmen werden.

 

Kosten:

 

Für jedes Modul wird ein Teilnahmebeitrag von 35,- EUR erhoben. Bei Bedarf kann ein Zuschuss zu den Fahrtkosten beantragt werden. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von den Veranstaltern übernommen.

 

 

Veranstalter*innen:

 

Brot für die Welt und Engagement Global bieten die angebotenen Module in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Weingarten sowie der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e. V. an.

 

Termine 2020

 

Basismodul I*: 07. – 08.02.2020, Nürnberg (zur Anmeldung)

Basismodul II*: 06. - 07.03.2020, Bielefeld (zur Anmeldung)

 

*Im Basismodul I und II werden die selben Inhalte vermittelt, es werden lediglich zwei Termine zur Auswahl angeboten.

 


Modul I: 19. – 20.06.2020 (Anmeldung in Kürze hier)

Modul II: 25. – 26.09.2020 (Anmeldung in Kürze hier)

Modul III: 13. – 14.11.2020 (Anmeldung in Kürze hier)

 

 

 

Die Postkarte zur Seminarreihe können Sie hier runterladen.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt über die Website von Engagement Global: http://feb.engagement-global.de/seminare.html

 

 

 

Kontakt:

 

Ulrike Lerche

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke e.V.

Am Sudhaus 2

12053 Berlin

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Fon: 030/23936112