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Kommunikationsbarrieren für MigrantInnen?

Seminardokumentation

 

KommunikationsbarrierePublikationen sind für entwicklungspolitische Organisationen ein Weg, ihre Arbeit in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Häufig werden dabei jedoch implizit oder explizit Rassismen oder Stereotype transportiert. So werden beispielsweise häufig namenlose HilfsempfängerInnen weißen ExpertInnen gegenübergestellt. Es stellt sich daher die Frage, wie die meist unbewussten Ausschlussmechanismen in Öffentlichkeitsmaterialien sichtbar gemacht und folglich vermieden werden können.

 

Dabei geht es nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern vielmehr um einen fortlaufenden gemeinsamen Reflexionsprozess, bei dem eigene Arbeitsweisen und Strukturen betrachtet werden. 

 

Herausgeber: Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen e.V. (2010)

 

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Mitten am Rand - Migration und Partizipation im Stadtteil

Tagungsdokumentation

 

mitten am rand cover1 smallStädte entstehen durch Zuwanderung. Menschen verschiedener Herkunft finden sich zusammen und geben jedem Stadtteil sein eigenes Gesicht. Ob und wie das Zusammenleben im Quartier und im gesamten städtischen Raum funktioniert, ist nicht zuletzt eine Frage von Beteiligungsgerechtigkeit und den spezifischen, sehr unterschiedlichen Strategien der Stadtteilentwicklung.

 

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg hat mit der Tagung "Mitten am Rand" dazu eingeladen, der Frage von Migration und Partizipation im Stadtteil im internationalen und im innerhamburgischen Vergleich nachzugehen. Die Tagung hat Raum für neue Blickwinkel auf die Herausforderung des multikulturellen Zusammenlebens
in der Stadt geschaffen. Vor dem Hintergrund verschiedener
Konzepte der Stadtteilentwicklung wurden Chancen und Perspektiven des Miteinanders diskutiert.

 

Herausgeber: Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. (2005)

 

Die Dokumentation kostet 3 Euro plus Porto und kann hier bestellt werden.

 

 

 

Diasporische Potenziale - Befragung zu den Entwicklungsaktivitäten Berliner Migrations- und Diasporaorganisationen

Studie

 

Diasporische PotenzialeMigrant/innen werden verstärkt als Entwicklungsakteure wahrgenommen. Dabei erfuhren zunächst besonders Rücküberweisungen in die Herkunftsländer Beachtung, die ein mehrfaches der offiziellen ODA/ Entwicklungshilfezuwendungen westlicher Staaten betragen.

 

In den letzten Jahren rücken jedoch auch andere Formen des entwicklungs-politischen Engagements in den Vordergrund: Migrant/innen- und Diasporaorganisationen bieten einen Rahmen für kollektive herkunftslandbezogene Aktivitäten, für sogenannte social remittances, soziale Rücküberweisungen in Form von gemeinwohlorientierten Projekten, deren Wert für die Empfängergemeinschaften weit über monetäre Investitionen hinausgeht.

 

Die Sichtbarmachung der damit verbundenen Möglichkeiten, aber auch das Sichtbarwerden der auf dieser Basis seit vielen Jahren von Berliner Migrant/innen- und Diasporaorganisationen geleisteten, vielschichtigen entwicklungspolitischen Arbeit, sind das Anliegen dieser Studie. Sie identifiziert darüber hinaus Anknüpfungspunkte für eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit dem Berliner entwicklungspolitischen Ratschlag (BER), und beleuchtet somit das große synergetische Potenzial, das in einer verstärkten Kooperation der Berliner MDO liegt.

 

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V. (2009)

 

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