Referent*innen: Caroline Schröder, (Germanwatch, Referentin für Klimaklage-Kommunikation, angefragt), Robert Guimaraes (Shipibo-Konibo Ucayali, Peru), N.N. (Klimabündnis, angefragt), N.N. (Climate Action Network, angefragt)
An der COP30 in Belém (Brasilien) wurde hoch gelobt, dass indigene Gemeinschaften ihre Forderungen hörbar machen konnten. Wie sah dies auf der COP30 aus und was ist ein halbes Jahr später daraus geworden?
Im Vorfeld der COP-Zwischenverhandlungen, die am 16.6.2026 in Bonn starten, wollen wir ausloten, wo die Klimaverhandlungen stehen, fragen nach der Relevanz von Klimaklagen, der Einschätzung indigener Aktivist*innen und möchten Handlungsmöglichkeiten für Klimagerechtigkeit weiterentwickeln.
Wir knüpfen dabei an die Erfahrungen in bereits bestehenden Klimapartnerschaften an, die deutsche Städte/Gemeinden mit indigenen Gemeinschaften geschlossen haben. So haben etwa Konstanz/ProAmazonia e.V. und die Borari (Brasilien), München/Nord-Süd-Forum M. e.V. und die Asháninka (Peru), Berlin/Initiative Berlin aktiv im Klimabündnis und die Munduruku (Brasilien) sowie Köln und die Yarinacocha (Peru) bestehende Klimapartnerschaften.
Konkret diskutieren wir, welche Perspektiven die folgenden Handlungsfelder im Rahmen von Klimapartnerschaften und darüber hinaus bieten: a) Bildung als struktureller Hebel, b) Klimaklagen als Druckmittel, c) Süd-Süd-Partnerschaften und zivilgesellschaftliche Bündnisse.
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