Dialog mit der Politik: zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit im Föderalismus

Die agl und die Eine Welt-Landesnetzwerke in den Bundesländern sind seit Jahren  wichtige Impulsgeber für eine Politik in Richtung einer weltweit gerechten und nachhaltigen Entwicklung. Wir setzen uns für Eine Welt-Politik als Querschnittsaufgabe aller politischen Ressorts des Bundes und der Landesregierungen ein.

 

Vor allem in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit sind die agl und die Landesnetzwerke zentrale Akteure – mit unseren engen Kontakten zu tausenden Initiativen und Vereinen in den Regionen und Ländern Deutschlands, praxisorientierten Programmen und den daraus gewonnen Expertisen speisen wir kontinuierlich Innovationen, Bedarfe und Positionen in politische Entscheidungs- und Verhandlungsprozesse ein.

 

Auf Bundesebene fördert die agl gemeinsame Lernprozesse durch Kooperationen und Mitarbeit in politischen Gremien. Wir engagieren uns im Bund-Länder-Ausschuss Entwicklungszusammenarbeit, im Kuratorium von Engagement Global, beim Deutschen Runden Tisch Verhaltenskodizes, sowie in der Programmkommission und im Programmbeirat der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

 

Mit der „Initiative Inlandsarbeit" setzt sich die agl, gemeinsam mit VENRO und der Stiftung Nord-Süd-Brücken, für zeitgemäße Eine Welt-Politik ein, die angemessen auf globale Herausforderungen reagieren kann. Zentrales Instrument der Initiative ist das Eine Welt-PromotorInnen-Programm. Das innovative Programm der Zivilgesellschaft stärkt die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und wird von Bund und Ländern gemeinsam gefördert.

 

Die von der agl im Bund vertretenen 16 Eine Welt-Landesnetzwerke sind vor allem auf Länderebene in zahlreichen politischen Gremien aktiv. Als Experten und Projektträger entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit sind sie vor Ort wichtige Ansprech- und Kooperationspartner für faire Nord-Süd-Politik.